Pflegekammer

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Christian, Eva, Franziska, Dr. Martin Dichter (v.l.n.r.)
20 Kommentare
  1. Avatar
    Scholz,michael sagte:

    Theoretisches Gelaber bei Tee und Zwieback. ….Haben alle mal am Bett gearbeitet und nun Schreibtischtäter. …..Das aktive Personal ,die die Maloche machen wollen eure Vertretung nicht. …Ist es so schwer zu verstehen das keiner die Kammer will aus dem Volk der Arbeitetenden? ???Keine Bevormundung, kein Zwang, keine Finanzierung einer Bürokratie der Schreibtischtäter. ……Ich hoffe NIEMALS wird es einen Konsens mit der Kammer geben wie sie nun ist. IHR NÜTZT DER PFLEGE NICHT UND SEIT SO NÖTIG WIE FEINSTAUB.

    Der soziale Widerstand wird wachsen, denn ohne Kooperation ist die Kammer ein nichts

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        Scholz sagte:

        Welchen Nutzen hat die Kammer für Pflegende? Bekommen wir durch die Kammer bessere Arbeitsbedingungen ,korrekt nicht wir sondern so das die Patienten was davon haben?…gerechte Entlohnung? Das wir, die die Arbeit am Bett leisten ein Mitbestimmungsrecht haben was die Inhalte der Kammer betrifft ? Die Kammer will für die Pflege eine Stimme sein !wie denn wenn die Kammer von Beginn an mit Drohungen und Sanktionen kommt. Da ist die Rede von VERTRAUEN wiederherstellen ,Wo war da jemals ein Vertrauen?Das gab es nie. Angefangen mit der Umfrage wer eine Kammer will ….Es gibt ca.80000 die sich mit Pflege beruflichen beschäftigen, die Umfrage wurde anhand knapp über 1000 Pflegenden gemacht. ….Vertauen? Die Kammer hat es unter Umgehung des Datenschutzgesetzes, sry falsch, man hat es so hingebogen das es passt, um an all unsere Daten zu kommen bei unseren Arbeitgebern.
        Bürokratische Kosten sollten niedrig gehalten werden, damit das Geld dafür ist wofür es bestimmt ist…..Wo? 35 % geht in die Verwaltung oder Aufwandsentschädigungen der Kammer. …Von ca. 10 Millionen.
        Es steht immer noch die Frage welchen Nutzen die Pflege hat bzw.die Patienten.

        Fort/Weiterbildung finden durch AG statt da braucht niemand ne Kammer für.
        Ich habe eher den Verdacht das das ganze Geld den Landes/Bundeshaushalt ausgleichen soll. …denn alle Landeskammern evtl Bundeskammer mit beratender Aufgabe in der Politik, da wäre es schön wenn von dem Geld der Patient einen Nutzen hätte.

        Die Politik hat mit der Kammer eine Einrichtung erstellt das die Landesregierung fein raus ist , verweist an die Kammer die null befugniss hat.Teuer erkauft dennoch sehr bequem.

        Die Kammer hat keinen nachvollziehbaren Sinn außer die Kassen zu füllen.
        Die Kammer macht sich auf diesem Weg alle die in Heilberufen tätig sind zu Gegnern sonst nichts.

        Es sollten nun und jetzt eine Umfrage unter den Beteiligten machen wer sie will oder nicht.Das Ergebnis interessiert die Kammer nur nicht weil teure Kredite zurückbezahlt werden müssen. ……und deswg besteht auch kein Interesse.
        Das alles ist mehr als beschämend denn die Kammer will angeblich UNSERE STIMME sein, ist so wie sie nun ist für Pflege /Patienten einfach überflüssig sondern einfach da den Landeshaushalt aufzubessern

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        • Christian
          Christian sagte:

          Scholz, wir haben uns die Mühe gemacht, die Folge mit Kapitelmarken zu versehen. Zu allen angesprochenen Themen werden Antworten geliefert. Mit den Kapiteln kann man direkt dorthin springen und braucht nicht mal die ganze Folge zu hören. Vielleicht ist danach einiges klarer?!

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        • Avatar
          Robert Hennings sagte:

          Sehr geehrter Herr Scholz,

          gerade in der Gründungsphase großer Organisationen ist es wichtig geäußerte Kritik aus allen Richtungen sehr ernst zu nehmen. Argumente Andersdenkender können auf Fehler und Risiken hinweisen, die die Organisatoren selbst nicht bedacht haben. Die öffentliche, ernst gemeinte und ergebnisoffene Außeinandersetzung mit Kritik steigert nicht nur die Akzeptanz für Veränderung bei den Betroffenen, sie bewirkt auch selbst Veränderung.
          Ihr erstaunlich sachlicher und qualitativ hochwertiger “Diskussionsbeitrag” hat mir in diesem Fall jedoch erneut vor Augen geführt wie unglaublich schwer, frustrierend und gleichzeitig mutig es sein kann eine begründete Meinung zu einem Thema (selbst für die eigene Berufsgruppe) qualitativ hochwertig aufzuarbeiten und die Ergebnisse einer interessierten Gruppe als Dikussions- und Kritikgrundlage öffentlich zur Verfügung zu stellen.
          Die Reaktion der Autoren auf Ihre Beiträge steigert meinen Respekt für das Team der Übergabe ins Unermessliche.

          Dass Sie sich hier äußern zeigt, dass Sie zumindest Interesse an den Belangen der Pflege haben und sich einbringen möchten in die Entwicklung unseres Berufsstandes. Hierfür danke ich Ihnen. Ihr Beitrag erweckt bei mir jedoch auch den Eindruck, dass Sie nicht offen sind für die Meinung anderer, Sie wären andernfalls sicher auf die Argumente der Teilnehmer eingegangen. Es würde der Qualität Ihrer Beiträge in Zukunft sicher nicht schaden, diese wahrscheinlich sogar deutlich steigern und damit anderen einen Nutzen für die Bildung einer Eigenen Meinung zu wichtigen Themen bringen, wenn Sie Ihre eigenen Argumente in zukünftigen Beiträgen mit etwas mehr Bedacht formulieren und auf Argumente und Meinungen der Teilnehmer zumindest eingehen. Hierzu gehört auch, sich diese (in diesem Fall) anzuhören und die gegebenen Informationen und Quellen zu nutzen.
          Mir erscheint es jedenfalls mit Blick auf Ihre Beiträge unmöglich Ihre Meinung als wichtig zu erachten und wertzuschätzen.

          Mit kollegialem Grüßen
          Robert Hennings

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  2. Avatar
    Jürgen Drebes sagte:

    Erst einmal einen dicken Dank an das Podcast Team für die gelungene Sendung.
    Schade ist nur, dass Menschen wie Herr Scholz wohl gar nicht richtig zugehört haben und trotzdem meinen, sich mit unqualifizierten Äußerungen melden zu müssen.
    Vielen Dank für die schöne Sendung 👏

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    • Avatar
      Scholz sagte:

      Verehrter Herr Derebes. …Wer Sie auch immer sind. ….So eine Äußerung kann nur von einem Befürworter der Kammer kommen……Leider nur dummes ignorieren der richtigen Stimmungslage, wie die Situation ist.

      Das können auch Sie mit Ihrem völligen überflüssigen Kommentar über dies Teerunde voll mit Theoretikern nicht ändern.

      Sie sollten erst denken dann niederschreiben, aber bitte mit geistigem Inhalt oder Argumenten.

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      • Avatar
        Robert Hennings sagte:

        “Das können auch Sie mit Ihrem völligen überflüssigen Kommentar […]”
        (ACHTUNG! Dies wird ein völlig überflüssiger Kommentar)

        “Sie sollten erst denken dann niederschreiben, aber bitte mit geistigem Inhalt oder Argumenten.”
        …und, wie Herr Scholz selbst, unter Nutzung möglichst vieler Satzzeichen….!!!!11!

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  3. Avatar
    Robert Hennings sagte:

    Guten Morgen.

    Eine Frage an das Team:
    Gibt es Pflegetheoretiker oder Wissenschaftler, die sich kritisch mit der Verkammerung auseinadersetzen? Welche negativen Folgen einer Verkammerung der Pflege sehen diese?

    Vielen Dank.

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    • Christian
      Christian sagte:

      Hallo Robert,

      mir sind tatsächlich auf Anhieb keine Personen bekannt, die aus wissenschaftlicher Sicht negative Folgen abgeleitet haben. Dazu habe ich auch kaum recherchiert. Gleichzeitig muss man jedoch einräumen, dass es durchaus Kritikpunkte gibt, welche auch aus pflegewissenschaftlicher Sicht gesehen werden. Dazu gehört z.B. der Aspekt der personellen Besetzung der aktuellen Kammern. Es geht dabei weniger um die Personen selbst, als vielmehr um Erfahrungswissen zum Schließen von Kooperationen und Bündnissen sowie Verhandlungen. Um die Entwicklung und die Arbeit der Kammer voranzutreiben, sind solche Skills notwendig, gleichzeitig sind nicht alle Positionen derart besetzt, welche eine derartige Erfahrung haben. Das liegt natürlich daran, dass Pflege in diesem Bereich bisher wenig Erfahrungen sammeln konnte, daher steht man eben vor der Frage, ob man diese Stellen mit erfahrenen Menschen besetzt, welche dann aber pflegefremder sind, oder aus der eigenen Berufsgruppe, welche dann jedoch weniger Erfahrung haben.
      Letztlich sind mir diese Ausführungen aber nur so begegnet, dass die Notwendigkeit einer pflegerischen Selbstverwaltung höher bewertet wird und trotz aller Kritikpunkte die Verkammerung als positiv erachtet wird.
      Solltest du Quellen haben, wären wir sehr interessiert daran. Vielen Dank :)

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      • Avatar
        Robert Hennings sagte:

        Vielen Dank für die Antwort.

        Ich habe hierzu leider auch keine Quellen, Deine Antwort hat mir aber schon mal ein bisschen Input gegeben. Ich suche weiter.

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  4. Avatar
    Tobias Niebergall sagte:

    Ich bin ja kein Gegner von Kammer und Akademisierung
    aber letztendlich sorgt beides nicht für eine Verbesserung der größten Probleme.
    (Auch wenn das von Befürwortern gerne behauptet wird.)
    Gerne wir ja z.B. UK als positiv Beispiel für beide Punkte genommen ändert nur nichts daran das Löhne wie Arbeitsbedingungen im NHS eine Katastrophe sind.
    Und ich glaube viel Widerstand kommt genau daher wenn man sieht wie viel politisches Kapital in diese Projekte fließt, Veranda streichen wenn das Haus brennt.
    Wenn der DBfK auch eine Hybridfunktion als Gewerkschaft hätte (Wie der Marburger Bund) würde seine Mitgliederzahl auch nicht bei 20k rumdümpeln

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  5. Avatar
    Robert Hennings sagte:

    Hallo Tobias.

    Ich bin mir nicht sicher ob UK als Vergleich herhalten kann. Es gibt doch deutliche Unterschiede zwischen dem NHS und unserem Gesundheitssystem. Das fängt schon dabei an, das der NHS ein staatliches aus Steuergeldern finanziertes Program ist, unserer Gesundheitssystem jedoch im Prinzip nicht (auch wenn der Staat selbstverständlich Einfluss nimmt und das System mit Steuergeldern unterstützt).
    Das ist ja gerade unser Problem in der Pflege. In unserem Gesundheitssystem gibt es auf der Mesoebene eine sehr große Anzahl an Akteuren. Jeder von diesen nimmt Einfluss auf das System und auf die Kapitalflüsse. Und einige von Ihnen werden von der Politik beauftragt aktiv die Entwicklung des Systems zum Beispiel im G-BA mitzugestallten. Nur die Pflege eben nicht, bzw. nicht ausreichend. Wir haben bewiesen, dass wir uns nicht freiwillig in eine Position begeben in der wir mitentscheiden, bzw. Einfluss nehmen könnten (siehe DBfK). Und wenn wir den DBfK nicht mit unserer Mitgliedschaft in eine stärke Position bringen, dann schaffen wir mit der Kammer eben eine andere Organisation die uns sehr wohl vertreten kann.
    Ich möchte Deinen Vergleich gerne abändern: Es wird ein neuer Stützpfeiler eingezogen in der Hoffnung, dass das Dach dadurch stabiler wird. Naja, eigentlich hinkt der Vergleich auch.
    Wir benötigen entweder eine Organisation die die größte Berufsgruppe auf staatlicher Ebene vertritt (und zwar alle Mitglieder dieser Berufsgruppe) oder aber eine große Zahl guter Politiker die von sich aus unsere Interessen auch gegenüber Versicherern und Krankenhausbetreibern (also gegnüber wirtschaftlich bedeutenden Verbänden) vertritt. Ich bin nicht naiv genug um darauf zu vertrauen, dass jemand anderes uns in gewichtigem Umfang Partei ergreift. Ich behalte dabei immer im Hinterkopf: Gesundheitsunternehem wollen Geld verdienen; KVen wollen das Geld sparen; Pflege(Personal) ist ein sehr großer Kostenfaktor im System.

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  6. Avatar
    Jana Spieckermann sagte:

    Hallo Podcast-Team,
    Ihr habt das Thema Pflegeberufekammer sehr umfassend abgebildet. Euer Gast Dr. M. Dichter und die Beantwortung der vorher eingefangenen Fragen haben diese Sendung sehr bereichert.
    Vielen Dank. 👏 Macht bitte weiter so.
    Worum geht es denn im nächsten Podcast? Ihr seid doch sicher schon in der Vorbereitung?😉

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    • Christian
      Christian sagte:

      Hey Jana, vielen Dank für das tolle Feedback! Es freut uns zu hören, dass wir eine gute Arbeit machen und es Dir Spaß macht!
      Worum es in der nächsten Folge geht, verraten wir natürlich nicht, nur so viel: sie ist bereits aufgenommen und wir haben wieder einen spannenden Gast dabei! Die Folge ist voll mit Fachwissen und ist eigentlich eine kleine Fortbildung ;)
      Am 22. Februar kommt sie – sei gespannt und erzähl es weiter ;)

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  7. Avatar
    Tobi sagte:

    Hallo,
    erstmal Danke für den tollen Podcast und Euer Engagement!

    Leider sieht Dr. Dichter das ganze Thema sehr einseitig und engstirnig. Alles schlechte liegt an der Politik und den Arbeitgebern, wenn in der Zukunft etwas gut läuft, dann liegt es an der Kammer.
    Es findet leider keinerlei Reflektion statt. Kein Gedanke daran, dass der Zwangsbeitrag aus der nicht gerade üppigen Lohntüte kommt. Daher hingt auch der Vergleich zu den Ärzten.

    Ich hoffe, es gibt in Zukunft auch nochmal Interview mit der „Gegenseite“ geben.

    Tobi

    Antworten
    • Christian
      Christian sagte:

      Hey Tobi,
      dake für deinen Kommentar und dein Lob!

      Dr. Dichter hat klargestellt, dass es auf Grundlage der Befragung das Bestreben der politischen Akteure gewesen ist, weshalb die Kammer eingerichtet wurde. Das ist durchaus positiv zu sehen. Die Politik kann eben nichts für den Berufsstand selbst tun, dafür ist die Pflege selbst verantwortlich und genau das kann die Kammer erreichen. Demnach muss es etwas differenzierter betrachtet werden.

      Der Vergleich mit den Ärzt*innen hinkt insofern nicht, als dass die Beiträge für die Ärzt*innenkammer entsprechend höher sind und damit der prozentuale Anteil am jeweilige Gehalt durchaus vergleichbar ist.

      Wir hatten angedacht, etwas mit der Gegenseite zu machen, allerdings haben sich diverse Personen durch negative Äußerungen zur Weiterentwicklung der Pflege leider disqualifiziert. Nicht, weil wir die Gegenseite nicht darstellen wollen, sondern weil die Argumente schnell ausgehen und der Konflikt dann nicht mehr sachlich ist. Die FOlge mit Dr. Dichter deckt alle Kontra-Argumente ab, sodass nach dieser Folge im Grunde keine negativen Argumente gegen die Kammer hervorgebracht werden dürften. Zumal die Folge mit sachlichen Inhalten daherkommt, ohne auf die Tränendrüse zu drücken.

      Viele Grüße, Christian

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      • Avatar
        Tobi sagte:

        Hallo Christian,

        danke für Deine Antwort, auch wenn ich bei meiner Meinung bleibe und es sehr einseitig fand.

        Der Vergleich mit Ärzten hingt insbesondere, da man vom Gehalt einen Grundbetrag abziehen müsste. Wenn ich 10% von 1000 EUR abgehen muss, schmerzt mich das mehr als 10% von 10.000 EUR.

        Aus meiner Sicht ist Zwang nie das richtige Mittel. Jedes Unternehmen muss seinen Mehrwert beweisen und zwingt mich nicht.

        Gruß,
        Tobi

        Antworten
        • Christian
          Christian sagte:

          Nichts gegen deine Meinung, alles gut.
          Wir reden hier nicht von 10%, sondern von 0,4%. Das wären bei 1000 brutto dann 4€. 0,4% bleiben 0,4%. Der Ausgangspunkt ist ein anderer. Der Lebensstandard ist ja auch ein anderer, daher “schmerzt” es vermutlich gleich.

          Sieh es als “Pflicht”, um deine Berufsgruppe weiterzuentwickeln und nicht als Zwang für dich selbst. Es geht um den gesamten Beruf und nicht um Tobi. Und dafür sind 4€ gut angelegt.

          LG, Christian

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