Digitalisierung

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Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG)

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20 Kommentare
  1. Michael Schwenk sagte:

    Guter Podcast, ich hab fast bis zum Schluss durchgehalten :-) nicht nur in Bayern werden wieder Betten aufgebaut, auch das Saarland hat dieses Jahr kräftig aufgestockt. Wir haben aktuell 22 Krankenhäuser und bekommen im Planungszeitraum 536 Betten mehr- absoluter Irrsinn, denn auch bei uns herrscht Personalmangel ohne Ende. Da nutzt es auch nichts, die Ausbildungszahlen um 20% zu erhöhen, wir bekommen so schon kaum die Plätze voll. Hinzu kommt eine immer höher steigende Zahl von Ausbildungsabbrechern…

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    • Christian
      Christian sagte:

      Hey Michael, danke für dein Feedback – freut uns sehr!
      Ist denn Eure Auslatung hoch, sodass es sich lohnen würde, die Betten aufzustocken?

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      • Michael sagte:

        Nein Christian, die Auslastung ist nur in einigen Bereichen, wie z.B. der Gynäkologie/Geburtshilfe hoch. Kleinere Krankenhäuser kämpfen ums Überleben, und damit die Träger diese nicht schließen müssen, bekommen Sie neue Stationen dazu, z.B. eine Akut-Geriatrie oder eine Neurologie.

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        • Christian
          Christian sagte:

          Genau das ist auch meine Beobachtung. Es sind leider zu viele Krankenhäuser am Netz. Für die Bevölkerung geht damit subjektiv ein Einschnitt an Sicherheit einher, völlig verständlich. Wir sollten uns da mehr aus Schweden oder gar Finnland was abgucken. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg, das schon allein deswegen, weil es immer mehr in den Medien verankert ist.

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  2. Jasmin sagte:

    Ich habe mich sehr über diesen Podcast gefreut. Vielen Dank für eine sehr interessante Folge.
    Schön sich einfach (während einer Autofahrt oder beim Hausputz) auf einen neueren Stand bringen lassen zu können und dabei euren Sichtweisen zu lauschen. :)
    Und NEIN ihr habt nicht zu viel gestöhnt oder geklagt. ;)
    Freue mich schon auf die nächste Ausgabe.
    Bis dahin: frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

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    • Christian
      Christian sagte:

      Liebe Jasmin, danke für die tollen Worte und die Zeit, die du uns geschenkt hast!
      Wir wünschen Dir auch ein tolles Fest und dass Du gut in das neue Jahr kommst, damit du in voller Frische die nächste Folge hören kannst ;)

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  3. Jana sagte:

    Danke für den Podcast. Und gut, dass Pflege auch über diesen Weg zum Thema wird. Ich werde auf jeden Fall dranbleiben, um die nächsten Folgen nicht zu verpassen.
    Beim Thema „Elektronische Pflegedokumentation“ hätte ich gern sofort mitdiskutiert, da wir als Träger in allen Einrichtungen nur noch mit dem PC arbeiten und viel im Vorfeld dazu bedacht haben. Es geht eben nicht, einfach mal über Nacht PC gegen Papier auszutauschen.😉
    Den größten Effekt gibt es, wenn man gleichzeitig bereit ist, die gesamte Doku auf den Prüfstand zu stellen und sich von Unnötigem zu trennen, also für eine Verschlankung zu sorgen.
    Sehr spannendes Thema!

    Toi, toi, toi für die nächste Folge. 👍🏻

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    • Christian
      Christian sagte:

      Du machst ein tolles Beispiel dafür, dass sich auch in Themen wie Digitalisierung positive Aspekte fr Pflege ergeben!
      Danke für Deinen Beitrag! Wir freuen uns drauf, Dich bei der nächsten Folge dabei zu haben ;)

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  4. Georg sagte:

    PEPPER
    Die rumfahrende Figur mit Tablet … Damit ist wohl das Projekt PEPPER gemeint.
    Die Leute von der UNI Siegen sind in den letzten Monaten wirklich rumgezogen, mit ihren Geräten. In ganz unterschiedlichen Settings wurden die heutigen Möglichkeiten gezeigt. Vielerorts wurden dann Ideenskizzen erarbeitet, wie PEPPER heute Pflegebedürftigen und Pflegenden helfen könnte. Einige der Ergebnisse gibt’s hier: https://www.robotik-in-der-pflege.de/results

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    • Christian
      Christian sagte:

      Hey Georg, danke für den Hinweis :)
      Genau, PEPPER sein Name :)
      Allein einer Maschine einen Namen zu geben, um sie zu vermeschlichen ist durchaus mal zu überdenken?! Naja, irgendwie muss mans ja benennen.

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  5. Sebastian sagte:

    Hier auch noch mal ein dickes DANKE für den Podcast. Mir ist etwas zum PpSG hängengeblieben, was ihr vielleicht auch noch einmal aufgreifen könnt, sofern es passt: zwar werden jetzt hoffentlich viele Stellen in KH‘rn refinanziert, um mehr Pflegende zu rekrutieren. ABER seid ihr nicht auch der Meinung, dass die Sogwirkung auf den Arbeitsmarkt der Pflegenden in Richtung KH nur noch verstärkt wird und die Langzeit- bzw. Altenpflege auf noch weniger Pflegende auf dem Arbeitsmarkt zurückgreifen kann! Die Angst bei den stat. bzw. amb. Pflegeeinrichtungen ist jedenfalls extrem. Oder auch nur wieder Schwarzseherei der Akteure im Feld…?

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    • Christian
      Christian sagte:

      Hallo Sebastian. Danke für die tollen Worte, wir freuen uns sehr über den Lobgesang und sagen: GERNE!
      Das Thema der Sogwirkung hatten wir ganz kurz angesprochen. Alex sagte dazu, dass es abzuwarten ist, ob es tatsächlich eintreten wird, da man sich ja bewusst für ein Setting entscheidet und daher fraglich ist, ob man einfach so in ein anderes Setting gehen würde.
      Das die Angst vorhanden ist, ist verständlich, hat gleichzeitig jedoch auch die Chance, dass sich Arbeitsbedingungen in Heimen verbessern können, um Mitarbeitende zu halten.

      Wir greifen das Thema jedoch nochmal sehr viel detaillierter auf. Eventuell gibts dann klarere Antworten auf deine Frage :)

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      • Sebastian sagte:

        Danke für die Antwort. Ich finde den Aspekt sehr interessant, dass Arbeitgeber (AG) jetzt durchaus die Chance haben, sich gute Konzepte für Mitarbeiterbindung, -entwicklung und -rekrutierung zu entwickeln. Meine Erfahrung zeigt aber, dass die darauf weder eingestellt sind, noch größeres Interesse daran besitzen. Bedeutet ja schließlich auch, dass AG sich anstrengen müssen. Oha. 😉

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  6. Jeremias sagte:

    Erst mal Gratulation zur ersten Ausgabe. Für den ersten Podcast ist das Produkt schon mal akustisch sehr gelungen.

    Nun zur Kritik (etwas unsystematisch):
    Ihr seid Studenten im Pflegebereich und überwiegend aus Masterstudiengängen und das merkt man. Die Zielgruppe kann man auch als erstes in dem Bereich verorten, da ihr sowohl sprachlich als auch inhaltlich dieses Klientel ansprecht. Da euer Podcast aber nicht Medium der Selbstverwirklichung und Bestätigung des professions-sozialen Umfelds konzipiert ist, denke ich, dass da noch einiges an Entwicklung zu erwarten ist. Die erste Sendung war sehr Christian-dominiert: zu schnell, zu viel, zu wenig Diskussion. Deine Kollegen deuteten an, dass sie nicht immer deiner Meinung sind oder eine zumindest etwas davon differierende Meinung haben, aber dabei blieb es. Ich hätte mir hier mehr “Debatte” gewünscht.

    Pflegekammer: Korrekt gedacht, dass sich kein Politiker die Hände verbrennen will und eine PK ohne ein einigermaßen überzeugendes Pro-Votum der Betroffenen einführen möchte. Die Befragungen waren in allen bisherigen Bundesländern suspekt, egal ob sie pro oder contra ausgingen. Der Widerstand der Nichtbefragten ist erstaunlicherweise erst in Niedersachsen übergekocht. Die Argumentation in den sozialen Medien über die “Beiträge”, die “Selbstbedienung” etc. ist natürlich nicht eigentlich stichhaltig. Das Problem ist eher, dass diese Empörung ein Symbol für das mangelnde Vertrauen in Pflegerat, DBfK und Errichtungsausschüsse transportiert. Wie in Folge 2 so schön benannt: Der Verlust von “Heimat”. Hier wird der “gemeinen Pflegekraft” etwas genommen, ihre Existenz und ihr Status wird gefährdet, man lässt sie für etwas zahlen, das sie nicht bestellt hat und bietet ihnen nichts für sie Relevantes an, das man ohne Studium in Witten-Herdecke verstehen kann. Man macht etwas mit ihnen und sagt, es wäre für die Pflege. Natürlich fragen sich die Pflegenden dann, ob sie auch Pflege sind! Die Mexikaner werden sauer, wenn sie für Trumps Mauer zahlen sollen , auch wenn es nur 5 € sind.
    Ich bin auf eure Pflegekammer-Diskussion gespannt, ob diese so differenziert ist, dass nicht nur die ewig selben Argumente gegenübergestellt werden, oder Metaebenen-Begründungen gegen Entwurzelungsängste aufgelistet werden, sondern eine konstruktive Diskussion das Thema weiterbringt.

    Die diversen Spahn-Aktionen sind so eine Sache. Wieder mal undifferenziertes Agieren mit der Gießkanne. Es belohnt diejenigen, die am meisten Personal abgebaut haben und jetzt neue einstellen. Das Herauslösen der Pflegekosten aus der Fallpauschale kann nach hinten los gehen, da der pflegerische Wert bei der Behandlung eines Patienten vom Gesamtfall losgelöst wird. Das ganze Agieren hat die Qualität von Reparieren eines Autos mit Panzerband und so tun als ob es jetzt neu wäre. Christian, ich mag Spahn übrigens nicht, Laumann auch nicht und wenn sie plötzlich für die Pflegekammer sind, schließe ich sie dennoch nicht ins Herz. Dennoch ist mir das Ganze noch lieber, als wenn gar nichts passiert.

    Ich bin gespannt auf eure Entwicklung und die nächsten Folgen.

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    • Christian
      Christian sagte:

      Hallo Jeremias, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und die Glückwünsche.
      Wir freuen uns, dass es dir akustisch gefällt. Wir haben deine Kritik mit aufgenommen und schauen, wie wir es in den nächsten Folgen einbauen können. Und wir sehen es sicher wie du: solang Menschen auf politischer Ebene Pflege im Gespräch halten, ist es in Ordnung – unabhängig davon, ob man sie leiden kann, oder nicht.
      LG, Christian

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  7. Torsten sagte:

    Aloha Ihr Pflewis. Schöner Podcast. Bin allerdings erst mit der initialen Folge durch. Das Thema Digitalisierung der Pflege war ein – weil aktuell – gut gewählter Einstieg. Ich fand nur, dass Ihr dieses Thema zu dystopisch gezeichnet habt. Es geht nicht darum Pflegende durch Roboter zu ersetzen. Bestenfalls erbringen Roboter in den kommenden 20 Jahren Serviceleistungen wie: Getränke bereitstellen oder Pflegebedürftige an der Einnahme ihrer Medikamente zu erinnern. Die Digitalisierung der Pflege spielt sich im Moment aber eher in Krankenhäusern ab. Digitale Patientenakte & congnetive computing sind hier nur zwei buzzwords. Gerade die elektronische Pflegedokumentation bietet viele Möglichkeiten das Pflegepersonal zu unterstützen. In vielen Häusern wird PKMS heute noch aufwendig handschriftlich dokumentiert i. Für eine ePa mit Pflegeklassifikation ist das quasi ein Abfallprodukt. Nicht zu vergessen, dass man auf Basis der erhobenen Daten Analysen fahren kann, die zB. zur Prädiktion von Sturz, Dekubitus und Infektionsrisiken herangezogen werden können.
    Und das wäre doch gar nicht so schlecht, oder?
    Schöne Grüße, Torsten

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    • Eva
      Eva sagte:

      Hey Torsten, vielen lieben Dank für dein Feedback. Du hast auf jeden Fall Recht, wir haben das Thema der Digitaliserung in der ersten Folge noch nicht in allen Facetten behandelt. Wir finden Deinen Einwand absolut berechtigt und das Thema Digitalisierung hat noch deutlich mehr Potential. Daher steht es weiterhin auf unserer Agenda und wir werden uns auch in Zukunft damit beschäftigen. Schöne Grüße und viel Spaß beim Lauschen der nächsten Folgen :) Eva

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